Förderung

Förderung für Ladeinfrastruktur: Sechs Ladepunkte gebaut. Nur vier bezahlt.

Ladestation mit Elektroauto vor einem Firmengebäude: sechs Ladepunkte gebaut, nur vier bezahlt
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Wer Ladepunkte für Firmenfahrzeuge, Mitarbeitende oder Bewohner baut, kann einen großen Teil der Investition über Förderprogramme finanzieren. In unserem Praxisbeispiel wurden sechs Ladepunkte gebaut und rechnerisch nur rund vier selbst bezahlt. Wir zeigen die Zahlen und worauf es bei der Förderung ankommt.

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Bis zu 1.500 € Zuschuss je Ladepunkt

Für Ladeinfrastruktur gibt es Investitionsförderungen, die nicht nur Unternehmen offenstehen. Auch Eigentümer von Mehrfamilienhäusern und soziale Dienste können davon profitieren. Je nach Programm werden 40 % der Kosten bezuschusst, gedeckelt auf 1.500 € je Ladepunkt.

  • Mehr als die Wallbox: Gefördert werden auch Netzanschluss, Tiefbau, Energiemanagement und Installation.
  • Für viele Nutzergruppen: Firmenfahrzeuge, Mitarbeitende, Kunden, Bewohner oder Pflegedienste.
  • Kalkulierbare Kosten: Elektromobilität ist planbarer als der Verbrenner. Mit eigener Photovoltaik steigt die Unabhängigkeit von Energieversorgern.

Förderprogramme haben klare Vorgaben, etwa zum Zeitpunkt des Antrags oder zu den technischen Anforderungen. Wir achten darauf, dass alle Vorgaben eingehalten werden, damit die Förderung am Ende auch ausgezahlt wird.

Bis zu 1.500 € Zuschuss je Ladepunkt: Förderung auch für Netzanschluss, Tiefbau, Energiemanagement und Installation
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Was die Förderung wirklich bringt: Zahlen aus der Praxis

In einem Referenzprojekt wurden sechs Ladepunkte gebaut. Die Investition lag bei rund 4.000 € je Ladepunkt.

Investition gesamt4.000 € × 6 Ladepunkte24.000 €
Förderung40 %, gedeckelt auf 1.500 € je Ladepunkt− 9.000 €
Ihr Eigenanteil15.000 €

Von sechs Ladepunkten sind damit rechnerisch nur knapp vier selbst bezahlt. Den Rest übernimmt die Förderung.

Rechenbeispiel Förderung: sechs Ladepunkte, 24.000 € Investition, 9.000 € Förderung, 15.000 € Eigenanteil
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Beispielrechnung, vereinfacht, Nettobeträge. Die Werte gelten für das Referenzprojekt, bei anderen Projekten sind Abweichungen möglich.

Wie schnell sich die Investition rechnet

Spannend ist die Frage, wann sich der Eigenanteil bezahlt gemacht hat. Wir vergleichen dazu sechs Fahrzeuge mit je 15.000 km im Jahr, einmal mit Verbrenner und einmal elektrisch.

Verbrenner6,5 l/100 km × 1,90 €/l11.115 €
Elektro mit Netzstrom18 kWh/100 km × 27 ct/kWh− 4.374 €
Betrieb LadeinfrastrukturWartung, Backend, Abrechnung− 900 €
Vorteil pro Jahr gegenüber dem Verbrenner≈ 5.840 €

Der Eigenanteil von 15.000 € hat sich damit nach rund zweieinhalb Jahren amortisiert. Laden die Fahrzeuge mit eigenem Solarstrom für rund 9 ct pro kWh, steigt der Vorteil auf etwa 8.760 € im Jahr. Dann ist die Investition schon nach weniger als zwei Jahren wieder eingespielt.

Beispielrechnung, vereinfacht, Nettobeträge. Nur Energiekosten und Betrieb der Ladeinfrastruktur, ohne Fahrzeugkosten. Solarstrom mit 9 ct/kWh angesetzt.

Worauf es bei der Förderung ankommt

  • Erst beantragen, dann beauftragen: Bei den meisten Programmen darf vor der Bewilligung kein Auftrag vergeben werden.
  • Alle Kosten mitdenken: Netzanschluss, Tiefbau und Energiemanagement sind oft förderfähig und machen einen großen Teil der Investition aus.
  • Programme kombinieren: Manche Programme lassen sich verbinden, andere schließen sich aus. Das prüfen wir vorab.
  • Nachweise sauber führen: Für die Auszahlung braucht es Rechnungen und Nachweise. Wir behalten das im Blick.

Förderprogramme ändern sich regelmäßig. Welche Programme aktuell für Ihr Vorhaben passen, prüfen wir im Einzelfall.

Ihr Weg zur geförderten Ladeinfrastruktur

Erst Analyse, dann Konzept, dann Umsetzung. In vier Schritten begleiten wir Sie von der ersten Idee bis zur Inbetriebnahme und darüber hinaus.

  1. Analyse: Bedarf, Lastgang und Standzeiten der Fahrzeuge.
  2. Förderung: passendes Programm prüfen und Antrag stellen.
  3. Umsetzung: Ausschreibung, Vergabe und Bau.
  4. Betrieb: Monitoring und Optimierung.
  • Herstellerunabhängig: keine Bindung an Hersteller, Installateure oder Anbieter.
  • Bedarf statt Verkaufsinteressen: Ihre Daten und Anforderungen entscheiden.
  • Alles aus einer Hand: Analyse, Förderung, Umsetzung und Betrieb.
Ihr Weg zur geförderten Ladeinfrastruktur in vier Schritten: Analyse, Förderung, Umsetzung, Betrieb
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Häufige Fragen

Wer kann eine Förderung für Ladeinfrastruktur erhalten?

Je nach Programm Unternehmen, Eigentümer von Mehrfamilienhäusern und soziale Dienste. Welche Programme für Sie in Frage kommen, hängt unter anderem von Standort und Nutzergruppe ab.

Was wird gefördert?

Neben den Ladepunkten oft auch Netzanschluss, Tiefbau, Energiemanagement und Installation. Genau diese Kosten werden bei der Planung häufig unterschätzt.

Wann muss der Förderantrag gestellt werden?

In der Regel vor der Beauftragung. Wer zu früh bestellt, riskiert die Förderung. Deshalb steht bei uns der Antrag vor der Vergabe.

Lohnt sich Ladeinfrastruktur auch ohne Förderung?

Oft ja, weil Elektromobilität im Betrieb deutlich günstiger ist als der Verbrenner. Die Förderung verkürzt die Amortisation aber spürbar.

Wichtiger Hinweis: Dieser Beitrag dient ausschließlich der allgemeinen Information. Er ist keine Steuerberatung und keine Rechtsberatung. Steuerliche und rechtliche Fragen klären wir im Einzelfall gemeinsam mit Steuerberatern und Rechtsanwälten.

Wie sieht das für Ihren Betrieb aus?

Im kostenlosen Erstgespräch schauen wir auf Ihre Zahlen und sagen Ihnen ehrlich, ob sich das Vorhaben lohnt.

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